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 Der Spielplan des Ferdi-Fuchs-Cup hier zum Download.

Im Viertelfinale besiegte der SVR
den BVB mit 13:12 n. N.

Ferdi-Fuchs-Cup -
St. Pauli düpiert HSV im Endspiel mit 4:0

kopie_vonferdi_fuchs_ (17. 01.)
Als Fußballteam und als Gastgeber überzeugt: Die U13-Junioren des SV Bad Rothenfelde haben am Samstag beim hochkarätig besetzten Turnier mit sechs Profi-Nachwuchsmannschaften Platz vier belegt und sich auch als Veranstalter viele Komplimente abgeholt. Die gut 300 Zuschauer in der Bad Rothenfelder Sporthalle sahen viele spannende Spiele und nicht unbedingt einen Favoritensieg: FC St. Pauli heißt der Sieger des Ferdi-Fuchs-Cups 2010. In einem spannenden Finale besiegte die Elf vom Millerntor den hoch motivierten Stadtrivalen Hamburger SV souverän mit 4:0.  
kopie_vonsvr-st._pauli_120Der SVR war mit einem 1:1 gegen den VfL Wolfsburg ins Turnier gestartet. Die Elf von Michael Wernemann/Martin Peters konnte den 0:1-Rückstand ausgleichen, vergab den möglichen Sieg aber durch einen verschossenen Neunmeter. Es sollte auch gleichzeitig der einzige Punktgewinn in der Vorrunde für die beiden Teams bleiben. Aufgrund der besseren Tordifferenz von 5:11 belegten die Gastgeber den dritten Platz. Souverän der FC St. Pauli, der allesamt seine Spiele erfolgreich gestaltete. Mit einem 3:0-Sieg gegen Werder Bremen in das Turnier gestartet, ließ die Elf vom Millerntor auch gegen Titelverteidiger Condor Hamburg (1:0), Werder Bremen (3:0) und Gastgeber SVR (4:2) keine Zweifel an ihren Ambitionen auf den Turniersieg.

Topfavorit Hamburger SV hatte in der Gruppe A weitaus größere Schwierigkeiten: Die Rothosen wurden nach einem 1:1-Unentschieden gegen Titelverteidiger Condor Hamburg – 2:1 gegen VfL Osnabrück und 1:0 gegen Borussia Dortmund – Gruppensieger vor Borussia Dortmund, VFL Osnabrück und Condor Hamburg.

 

Spannung pur bei BVB gegen SVR

kopie_vonsvr-werder_056Im Viertelfinale trafen die Gastgeber auf Borussia Dortmund und besiegten den Nachwuchs des ehemaligen Weltpokalsiegers nach einem dramatischen Neunmeterschießen glücklich mit 13:12. Einen frühen Rückstand konnten die Gastgeber durch Leon Salzsieder ausgleichen, so dass die Partie nach der regulären Spielzeit 1:1-Unentschieden stand. Das anschließende Neunmeterschießen war an Dramatik nicht mehr zu überbieten, den entscheidenden Strafstoß verwandelte schließlich Johan Bialas zum letztlich glücklichen 13:12. Spieler und Trainergespann feierten den Sieg anschließend wie einen Turniersieg. In den anderen Viertelfinalspielen setzten sich Werder Bremen gegen VfL Osnabrück (3:0), St. Pauli gegen Condor Hamburg (2:0) und der HSV gegen Pauli gegen Condor Hamburg (2:0) und der HSV gegen Wolfsburg (4:0) durch.

 



Endstation im Halbfinale

neue-ozDa war dann kopie_vonsvr-wolfsburg_022aber Endstation: Im Duell gegen den FC St. Pauli, gegen den man in der Vorrunde (2:4) schon verloren hatte, musste sich der SVR mit 0:4 geschlagen geben. Bei den Gastgebern machte sich in allen Spielen das Fehlen von Torjäger Leon Peters (Fingerbruch beim Schlittenfahren) bemerkbar. Dennoch waren die Bad Rothenfelder Anhänger zufrieden. Schließlich hatten sich die Jungs des Trainerduos Michael Wernemann/Martin Peters bis ins Halbfinale vorgekämpft. 
Das zweite Halbfinale zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV war das vorweggenommene Finale. In einem Spiel auf sehr hohem Niveau setzte sich der Hamburger SV nach größtenteils Wahnsinns-Toren gegen Werder Bremen unerwartet klar mit 6:2 durch.

Bei den anschließenden Platzierungsspielen setzte sich Condor Hamburg für das Spiel um Platz sieben mit 1:0 gegen den VfL Osnabrück durch, Platz fünf ging an Borussia Dortmund (1:0 gegen VfL Wolfsburg) und im Spiel um den dritten Platz behielt der Nachwuchs von Werder  Bremen gegen Gastgeber Bad Rothenfelde knapp aber letztlich auch verdient mit 2:1 die Oberhand.

 



St. Pauli ohne Punktverlust Turniersieger

Das Finale zeigte dann einmal mehr, dass nicht immer die Favoriten am Ende das bessere Ende für sich haben. Das hanseatische Stadtduell zwischen dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV musste über den Turniersieg entscheiden. Für die Zuschauer etwas überraschend setzten sich die Jungs vom Millerntor  letztlich ganz souverän mit 4:0 gegen die Rothosen durch und holten sich verlustpunktfrei den begehrten Ferdi-Fuchs-Wanderpokal, den ihnen der ehemalige deutsche Handball-Nationaltorhüter Fynn Holpert überreichte und den sie nur für ein Jahr mit in die Hansestadt nehmen dürfen.

Jubeln durfte aber auch noch ein Werder-Spieler: Leander Wasmer konnte sich dank seiner sieben Treffer als Torschützenkönig feiern lassen. 

Gegen 18.30 Uhr  war der nahezu perfekt organisierte und stets fair geführte Budenzauber vorüber. Der Sponsor und SVR-Club-Chef Karl-Wilhelm Twelkemeyer strahlten. Für die Organisatoren Michael Wernemann /Martin Peters  und ihre Crew war an diesem Abend zwar Schicht, aber am Sonntag  müssen sie die Halle wieder in den Originalzustand versetzen, damit am Montag der turnusmäßige Trainingsbetrieb wieder reibungslos laufen kann.



Horst Deneke

 

Torgala mit Niveau

neue-ozBad Rothenfelde. (17. 01)

Das Drehbuch des Ferdi-Fuchs-Cups in Bad Rothenfelde bescherte den 300 Fußballfans einen perfekten Abschluss. Im Finale kam des hochkarätigen D-Junioren-Turniers kam es zum prestigereichen Hamburger Derby. Und nicht der Favorit HSV, sondern Außenseiter FC St.Pauli durfte nach einem 4:0-Sieg jubeln.

ferdi-fuchs_24470393_articleEigentlich dachten die Fußballfreunde, schon im Halbfinale das vorweggenommene
Endspiel gesehen zu haben. Denn in einem packenden Bundesliga-Duell mit vielen technischen Finessen hatte der HSV den Erzrivalen Werder Bremen mit 6:2 bezwungen. Doch im Endspiel fanden dann die Rothosen ausgerechnet in dem Nachbarn vom Millerntor ihren Meister. St. Pauli hatte im Halbfinale das zweite Überraschungsteam aus dem Rennen geworfen: Gegen die couragierten Gastgeber, die im Viertelfinale sensationell Borussia Dortmund (13:12 n. Neunmeterschießen) besiegt hatten, bewiesen die ungeschlagenen „Paulianer“ beim 4:0 ihre außergewöhnlichen Qualitäten.
In den Viertelfinals hatten neben St. Pauli (2:0 gegen Titelverteidiger Condor Hamburg) auch der HSV (4:0 gegen Wolfsburg) und Werder Bremen (3:0 gegen VfL Osnabrück) deutliche Erfolge gefeiert. Die Zuschauer hatte ihre helle Freude am niveauvollen Torwirbel der Talente. Ihre Hochstimmung konnte auch die Rothenfelder 1:2-Niederlage im „kleine Finale“ gegen Werder nicht trüben.
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung


Die Platzierungen der letzten Jahre:

2008
1. Arminia Bielefeld
2. SV Bad Rothenfelde
3. MSV Duisburg
4. Schalke 04
5. BW Hollage
6. Kreisauswahl Osnabrück
7. VfL Osnabrück
8. Bor. Mönchengladbach
 
2009
1. Condor Hamburg
2. Kreisauswahl Osnabrück
3. Hannover 96
4. VfB Oldenburg
5. SV Bad Rothenfelde
6. Vfl Osnabrück
7. RW Oberhausen
8. Arminia Bielefeld
 
2010
1. St. Pauli
2. Hamburger SV
3. Werder Bremen
4. SV Bad Rothenfelde
5. Bor. Dortmund
6. VfL Wolfsburg
7. Condor Hamburg
8. Vfl Osnabrück

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