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5:0 - Befreiungsschlag PDF Drucken E-Mail
svr-nordhSVR zurück in der Erfolgsspur –
Elf zeigt Moral und Siegeswillen


(13. 03.)
Der SV Bad Rothenfelde hat sich am Freitagabend den Frust von der Seele geschossen und sich im Kampf um einen Platz in der eingleisigen Oberliga Niedersachsen eindrucksvoll zurückgemeldet. Fünf Tage nach dem 2:2-Unentschieden gegen VfL Oythe besiegte eine neu formierte SVR-Elf Eintracht Nordhorn klar mit 5:0 (2:0) und sollte nach dem höchsten Saisonsieg für die kommenden schweren Aufgaben gerüstet sein.

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     Krönte seine überragende Leistung
     mit einem Tor: Mehmet Kodes

Nach drei Oberliga-Niederlagen und vier Unentschieden zeigte der SVR vor gut 250 Zuschauern im heristo-sportpark die erhoffte Reaktion. Die Grün-Weißen ließen die Nordhorner kaum zur Entfaltung kommen und nutzten ihre Chancen ganz konsequent. Patrick Fiß (17.) und Marc Rustige (24.) sorgten bis zum Seitenwechsel für eine 2:0-Führung. Dimitri Vollmer (51.), Patrick Fiß (55.) mit seinem zweiten Treffer und der überragend aufspielende Mehmet Kodes (60.) machten den höchsten Sieg des SVR in der Oberliga perfekt und ließen die Grün-Weißen zumindest bis Sonntag auf Platz acht der Tabelle klettern.

Ohne Kapitän Nils Hörmeyer sowie Danny Enthof und Ustim Schröder war Gessat gezwungen, seine Startelf gleich auf drei Positionen zu ändern. Malte Hartwig rückte für Nils Hörmeyer in die Viererkette und machte seine Aufgabe sehr ordentlich. Im zentralen Mittelfeld spielte der sehr dynamische Torsten Kuhlmann für Danny Enthof und hinter den Spitzen Patrick Fiß.

In dem temporeichen Spiel kamen die Gäste gleich mit Ihrem ersten Angriff zu einer Tormöglichkeit als die SVR-Defensive wohl noch nicht richtig wach war, aber Bertino Nacar (1.) scheiterte an Frederik Witte, der nach seiner Rot-Sperre wieder im Tor stand.  Die Grün-Weißen zeigten sich davon aber wenig beeindruckt, konzentrierten sich darauf die Räume eng zu machen und durch das Angriffs-Pressing taten sich die Gäste schwer, überhaupt zu Chancen zu kommen. In der Folgezeit war der SVR das dominierende Team und ging folgerichtig durch Patrick Fiß (17.) mit 1:0 in Führung, als er nach einem Freistoß von Dimitri Vollmer im vierten Versuch den Ball aus kurzer Entfernung über die Torlinie bugsieren konnte. Der SVR wurde jetzt sogar noch aktiver und weil es so schön war, folgte nur sieben Minuten später der nächste Schlag. Nach einem Sololauf auf der linken Außenbahn und einer Maßflanke von Mehmet Kodes, der zu keiner Zeit von der Nordhorner Abwehr gebremst werden konnte - höchstens durch ein Foulspiel - war Marc Rustige (24.) zur Stelle und erhöhte aus kurzer Entfernung auf 2:0. Von den Gästen war in dieser Phase in der Offensive kaum etwas Konstruktives zu sehen, einzig nennenswerte Szene in der ersten Spielhälfte noch ein Schuss von Milosevic (35.), den Matthäus Zehn aber abblocken konnte.

Vollmer erstickt Nordhorns Hoffnung

Unverändert kam der SVR aus der Kabine, aber die Gäste begannen schwungvoll und drängten auf den Anschlusstreffer. Treffsicherer war aber der SVR, denn die Gastgeber erstickten die Hoffnungen im Keim. Nach einem Freistoß von Mehmet Kodes erhöhte Dimitri Vollmer (51.) mit einem Traumtor auf 3:0, als sein strammer Schuss zwischen Torwart Lange und Torpfosten zum 3:0 im Eintracht-Netz einschlug. Danach spielten sich die Gastgeber förmlich in einen Rausch und die Gäste aus der Grafschaft resignierten. Nur vier Minuten später erzielte Patrick Fiß (55.) seinen zweiten Treffer in diesem Spiel nach einem Pass von Marc Rustige und erhöhte auf 4:0. Doch damit noch nicht genug. Seine an diesem Tag überragende Leistung krönte Mehmet Kodes (60.) noch mit dem 5:0, als sein fulminater Schuss aus gut sechzehn Metern über die Fäuste von Eintracht Torwart Andre Lange im Nordhorner Tor landete. Eine weitere hochkarätige Chance vergab Malte Becker (64.), als er freistehend am SVE-Keeper scheiterte. Von diesem Schock erholten sich die Gäste nicht mehr und danach wechselte Jürgen Gessat gleich dreifach, für Schlingmann, Kodes und Becker kamen in der 67. Minute Vocks, Hepke und Schröder neu in die Partie und die Grün-Weißen waren nur noch bestrebt, das Ergebnis zu verwalten. Erst in den Schlussminuten meldeten sich die Gäste zurück, als Nacar (81.) an Witte scheiterte. Auch die letzte Möglichkeit der Partie sollte den Gästen aus der Grafschaft gehören, den 18-Meter-Schuss des eingewechselten Serkan Cayli (87.) konnte der SVR-Torwart aber über die Latte lenken.

Frustrierte Nordhorner Fans

Schon während der Partie skandierten einige Eintracht Fans lautstark wenig motivierende Parolen gegen die eigene Mannschaft und spülten ihren Ärger über das Spiel mit Bier herunter.

Spielstatistik:

SV Bad Rothenfelde - Eintracht Nordhorn 5:0 (2:0)


SV Bad Rothenfelde: Witte - Hartwig, Heinrich, Zehn, Vollmer - Kuhlmann, Schlingmann (67. Vocks)-   Rustige, Fiß , Kodes (67. Hepke - Becker (67. Schröder).

Eintracht Nordhorn: Lange - Bensch, Peschke, Thiel, Terdenge, Milosevic, Novaku, Thueroff, Kaplan (75. Cayli), Brode (75. Schulz), Nacar.

Schiedsrichter: Markus Thiel (Werlte) - Assistenten: Martin Schrand, Jens Kampling. Das Schiedsrichtergespann mit einer souveränen und fehlerfreien Spielleitung.

Gelbe Karten: Kodes (53.), Kuhlmann (75.) / Bensch (28.), Peschke (84.)

Zuschauer: 250

Horst Deneke


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