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FC Schüttorf 09 empfängt am Sonntag den Oberliga-Absteiger SV Bad Rothenfelde
ml Schüttorf. Wenn die Fußballer des FC Schüttorf 09 am kommenden Sonntag (15 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den SV Bad Rothenfelde in die neue Saison starten, gibt es einige Neuerungen an der Salzberger Straße. Neben einem neuen Liganamen – die Bezirksoberliga heißt nun wieder Landesliga – werden die Zuschauer auch mit einigen neuen Spielern konfrontiert.
Vor allem aber werden die Anhänger des FC 09 bekannte Spieler wie Frank Kotzek, Sebastian Röttger oder Rainer Kremer nicht mehr in den Vereins-farben der Schüttorfer auflaufen sehen. Darüber hinaus setzt Trainer Siggi Wolters in der neuen Spielzeit auf eine andere Abwehrformation – der amtierende Bezirksoberliga-Meister setzt künftig auf eine Viererkette. Die Umstellung auf dieses Spielsystem klappt zwar schon ganz gut, Wolters weiß jedoch auch: „Da steckt eine Menge Arbeit drin.“
Viel zu tun werden die Schüttorfer wohl auch gleich im ersten Spiel haben, denn mit dem SV Bad Rothenfelde hat der Spielplan den 09-Fußballern zum Auftakt der neuen Saison einen dicken Brocken beschert. Trotzdem streben die Gastgeber natürlich nach einem Sieg, zumal danach ein weiteres Heimspiel folgt und Wolters weiß: „Wenn man gut reinkommt und einen Lauf hat, ist vieles möglich.“ Allerdings schränkt der erfahrene Coach ein: „Mit ganz oben rechne ich nicht.“
Wolters wird in der neuen Saison von einem Zugang unterstützt. Christian Bouhier ist für den FC 09 als Co-Trainer tätig und sein „Chef“ ist nach den ersten Wochen durchaus angetan von der Zusammenarbeit. „Wir vertreten die gleiche Auffassung vom Fußball – nach vorne zu spielen und einen technisch guten Fußball zu zeigen“, sagt Wolters. Er muss zum Saisonauftakt voraussichtlich auf Niklas Hüsing verzichten, dem auf Grund einer Zyste Flüssigkeit aus dem Knie entfernt werden musste. Unklar ist noch, ob Christoph Röttger reichtzeitig zum Auftaktspiel fit wird. Er hat sich eine Bänderdehnung im Sprunggelenk zugezogen. „Ich hoffe, dass er dabei ist“, sagt Wolters.
Bei der Formulierung der Zielsetzung hält sich Siggi Wolters nach dem überraschenden Titelgewinn als Aufsteiger in der Vorsaison eher allgemein. „Wir wollen uns fußballerisch weiter entwickeln. Ein bestimmter Platz ist im Moment nicht so wichtig“, sagt der 09-Trainer. Natürlich wollen die Schüttorfer zur einmal mehr üppigen Abstiegszone großen Abstand halten, zumal das Beispiel des SV Vorwärts Nordhorn warnt. Schließlich musste das Team von Trainer Dirk Scheffczyk als amtierender Vizemeister (wenn auch vornehmlich wegen einer verschärften Abstiegsregelung) den Gang in die Bezirksliga antreten.
Die Aufstiegsrunde zur Oberliga, die die 09-Fußballer nicht erfolgreich abschließen konnten, hat Wolters als wichtige Erfahrung für seine Mannschaft verbucht, vor allem für die jungen Spieler. „Sie haben gesehen, dass es dort ganz anders zur Sache geht“, sagt er. Die Favoriten auf den Titel dieser Saison sind für ihn natürlich die Oberliga-Absteiger und auch dem SV Holthausen-Biene sowie dem SC Melle oder dem TuS Pewsum traut er einiges zu.
Die kurze Pause nach der Oberliga-Relegation haben die Schüttorfer nach Ansicht ihres Trainers überraschend gut verkraftet. Allerdings war es auf Grund der besonderen Konstellation selbst für den erfahrenen Coach schwer, das Training optimal zu dosieren. Wolters ist sich sicher, dass das Gefüge in seiner Mannschaft passt, allerdings weiß er auch: „Die Führungsspieler wie Mathias Tellunghusen, Oliver Villar oder Daniel Brink müssen funktionieren, gerade weil mit Frank Kotzek und Sebastian Röttger zwei Typen dieser Kategorie nicht mehr dabei sind.“
Quelle: Grafschafter Nachrichten
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