Für Türkgücü hängen Trauben hoch

Der SV Bad Rothenfelde und SC Melle sind an diesem Sonntag in ihren Landesliga-Heimspielen klare Favoriten. Indes wären BW Hollage und der SC Türkgücü wohl schon zufrieden, wenn sie auswärts das Unentschieden aus ihrem Hinspiel wiederholen könnten.SV Bad Rothenfelde - BW Hollage So., 15 Uhr6. (32 Punkte aus 21 Spielen) gegen 15. (23 aus 19). - Thomas Egbers macht sich als Trainer des Fußball-Landesligisten BW Hollage vor dem Derby am Sonntag (15 Uhr, Heristo-Sportpark) beim Tabellensechsten SV Bad Rothenfelde nichts vor: ,,Es muss schon eine ganze Menge zusammenpassen, damit wir bei einem der Topteams der Liga etwas mitnehmen können. Gerade im Offensivbereich hätten die Salinenstädter eine hohe Qualität. Folglich muss sein Team vor allem in der Rückwärtsbewegung wesentlich konzentrierter agieren als noch vor Wochenfrist beim 2:4 im Heimspiel gegen den FC Schüttorf 09. Hollage kann wieder auf Gerrit Freudenberg (Gelbsperre abgesessen) zurückgreifen. Niklas Lübben ist nach seinem Bänderriss wieder im leichten Training, ein Einsatz käme allerdings noch zu früh. Ein großes Fragezeichen steht hinter den Einsatzmöglichkeiten von Tobias Lanwert, der zuletzt erkrankt pausierte, sodass Philipp Brockmeyer weiter das Tor hütet.Derweil warnt Rothenfeldes Trainer Günter Baerhausen sein favorisiertes Team davor, den Gegner zu unterschätzen, denn ,,die Hollager steht mit dem Rücken zur Wand. Der derzeitige Abstiegsrang 15 würde nicht den Möglichkeiten des Gegners entsprechen, bei dem Trainer Egbers ,,eine gute Arbeit mache. ,,Beim 1:1 im Hinspiel hatten wir in ähnlicher Ausgangslage nach unserer frühen Führung sogar Glück, am Ende einen Punkt mitzunehmen, so Baerhausen. Der Trainer hofft, dass sein Team insbesondere die Kreise von Hollages Mittelfeldspieler Nico Schwegmann einengen kann: ,,Er kann ein Spiel allein entscheiden und setzt zudem seine jungen Mitspieler gut in Szene. Der SVR, der zuletzt beim 5:0 in 89-minütiger Unterzahl bei Kickers Wahnbek nach fünf sieglosen Spielen erstmals gewann und dabei viel Selbstvertrauen tankte, muss auf den rotgesperrten Felix Zimmermann verzichten. Hinspiel: 1:1SV Wilhelmshaven - SC Türkgücü So., 15 Uhr4. (37 aus 19) gegen 11. (26 aus 19). - Klarer Außenseiter ist der Tabellenelfte SC Türkgücü nach nur einem Treffer und einem Punkt aus den letzten drei Landesliga-Spielen am Sonntag beim SV Wilhelmshaven. Die viertplatzierten Jadestädter verloren von ihren vergangenen 13 Begegnungen nur die beim Tabellenführer TuS Lingen. Bei Türkgücü fehlt Mittelfeldspieler Daniel Radojevic, der am vergangenen Sonntag beim 0:1 als Gast von Kickers Emden die Rote Karte kassierte. Mit der Defensivstärke, die der Aufsteiger am vergangenen Sonntag beim unglücklichen 0:1 in Emden präsentierte, könnte in Wilhelmshaven eine Überraschung möglich sein. Hinspiel: 1:1SC Melle - Kickers Wahnbek So., 15 Uhr5. (33 aus 22) gegen 13. (25 aus 22). - Nach dem Topstart von zwei Siegen und 4:0 Toren neuer Fünfter, will der SCM am Sonntag (15 Uhr, Melos-Kunstrasen-Arena) weitere Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Offensiv sind die Meller bei diesem Vorhaben erheblich geschwächt: Neben den Langzeitverletzten Ustim Schröder (21 Saisontore) und Christian Franke fehlt den Grönegauern am Sonntag daheim gegen die unkonstanten und entsprechend schwer zu berechnenden Wahnbeker auch der gelbgesperrte David Liegmann (9 Tore). Dafür könnten Lukas Kleine-Kalmer (zuletzt nur eingewechselt) und Carsten Klamer diesmal wieder einsatzfähig sein. Bereits ab 14 Uhr steigt in der Cafeteria eine Tauschbörse für die Sticker des Fupa-Albums ,,Spielmacher. Hinspiel: 1:1Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung Twyrdy puzzelt wieder Landesliga: SC Melle möchte am Sonntag gegen Wahnbek die positive Tendenz fortsetzenMit sechs Punkten und 4:0 Toren aus zwei Partien ist der SC Melle optimal ins Punktspieljahr 2015 gestartet. Doch für eine umfassende Auftaktbewertung möchte Trainer Roland Twyrdy noch das Heimspiel gegen Kickers Wahnbek und das Derby gegen BW Hollage abwarten. Mit der ersten Hälfte des Starts ist er jedenfalls sehr zufrieden.Mit einem Erfolg im zweiten Heimspiel des Jahres gegen Aufsteiger Wahnbek (am Sonntag ab 15 Uhr auf dem Melos-Platz) wollen die Grönegauer einen weiteren Konkurrenten in der Fußball-Landesliga auf Distanz halten und sich weiter von der Abstiegszone absetzen. Derzeit führt der SCM als Fünfter ein dicht gedrängtes Tabellenmittelfeld an, während Wahnbek nach der 0:5-Klatsche gegen Bad Rothenfelde als 13. in Bedrängnis ist. Das Tabellenbild ist jedoch durch ausstehende Nachholspiele noch verzerrt.,,Unser Ziel ist es, am Sonntag das Spiel zu bestimmen, den Gegner durch viel Druck zu Fehlern zu zwingen und hinten die Null zu halten, erklärt der Coach die Marschroute. Und im Vergleich zum 1:0-Sieg bei Holthausen/Biene auf holprigem Rasen sollen auch wieder mehr spielerische Akzente gesetzt werden. Das ist dem SCM bei seinen Heimauftritten in jüngster Vergangenheit ja meistens gelungen. Aus den vergangenen sieben Spielen hat das Team fünf Siege eingefahren. Die positive Tendenz soll nun fortgesetzt werden. Kreuzbandriss bei Franke Wer dabei mitwirken kann, ist noch fraglich. Twyrdy muss wieder mächtig puzzeln. Zu den länger Verletzten Ustim Schröder, Emre Silik, Lars Martinetz und Jonas Weinrich gesellt sich nun auch Christian Franke. Bei ihm wurde unter der Woche ein Kreuzbandriss diagnostiziert, den er sich beim ersten SCM-Einsatz gegen Brake zugezogen hat. Der Neuzugang muss damit rund sechs Monate pausieren. David Liegmann fehlt nach seiner fünften Gelben Karte. Christian Mäscher ist eine Offensivoption, zumal auch der zuletzt vorn aufgebotene Lukas Empen angeschlagen ist.Bei Lukas Kleine-Kalmer waren die Adduktorenprobleme im Training neu aufgebrochen, Carsten Klamer musste in Biene mit Knieproblemen passen. Beide hoffen, am Wochenende wieder einsatzfähig zu sein. Rückkehrer Veit Usslepp hat jüngst in der Viererkette überzeugt. ,,Wenn er fit ist, wird er am Sonntag im Abwehrzentrum spielen, äußert Twyrdy.Er ist es inzwischen gewohnt, seine Aufstellung wegen vieler Ausfälle immer wieder umzubauen, und hat dabei zuletzt einige Kreativität bewiesen. ,,Not macht erfinderisch, kommentiert er den Umstand. ,,Es ist unser großes Plus, dass wir sehr flexibel sind. Ich ziehe den Hut davor, wie das Team die Personalprobleme wegsteckt und immer wieder mannschaftlich geschlossen auftritt.Zum Heimspiel bietet der SCM am Sonntag ab 14 Uhr in der Cafeteria eine Tauschbörse für Sammler der Sticker zum Meller Album ,,Spielmacher 2014/15 an.Quelle: Meller Kreisblatt

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