Wie viel Geld fließt künftig noch beim TuS Lingen?

Die Erfolgsquelle sprudelt derzeit beim TuS Lingen. Durch einen 7:2-Erfolg gegen den Stadtrivalen Biene bauten die Landesligafußballer am Samstag ihre Tabellenführung weiter aus. Beim Derby machten allerdings auch Gerüchte die Runde, dass einer der wichtigsten Sponsoren den Geldhahn zudrehen will. Unfug sagt der Vorsitzende.„Herr Essmann bleibt weiterhin Sponsor beim TuS Lingen“, erklärt nun Klubchef Klaus Salomon auf Anfrage der Emslandsportredaktion. „In welcher Höhe und welchem Umfang, das ist eine interne Sache. Darüber geben wir auch keine Auskunft.“ Trotz mehrfacher Nachfragen, ob der Sponsor seine Unterstützung kürzt, anhebt oder in gleichem Maße betreibt, wollte sich Salomon nicht weiter äußern. Das seien interne Absprache. Eins ist laut Salomon klar: „Solange Herr Essmann im Verein ist, gehört er auch zum Sponsorenkreis.“Am Montagabend fand bei den Lingenern ein Vorstandstreffen statt. „Keine Krisensitzung“, wie Salomon ausdrücklich betont. Es gebe regelmäßige Sitzungen, an denen der Ehrenvorsitzende Essmann jedoch nicht immer teilnimmt, weil er nicht mehr dem Vorstand angehört. In diesem Fall war der Sponsor jedoch telefonisch zugeschaltet, um die weitere Zusammenarbeit zu erörtern. Wie lange die Besprechung dauerte, konnte Salomon nicht sagen. „Ich habe nicht auf die Uhr geguckt.“Inwiefern künftig Vereinbarungen mit den Spielern eingehalten werden können oder nicht, darauf wollte Salomon nicht eingehen. „Da reden wir nicht in der Öffentlichkeit drüber, sondern intern mit der Mannschaft.“ Alles Weitere seien Spekulationen.Auch ob der TuS Lingen einen Lizenzantrag für die Oberliga stellen wird, sei Zukunftsmusik. „Das Ziel einer jeden Mannschaft ist es doch, wenn ich oben stehe, aufzusteigen.“ Deshalb könne er nicht von vornherein sagen, dass es einen Aufstieg nicht geben würde. Auch dass der TuS am Samstag nicht mit dem bisherigen Trikotsponsor, sondern mit blanker Brust auflief, will Salomon nicht überbewerten. Er widerspricht der allgemeinen Vermutung, dass der TuS Lingen zu sehr von einem Großsponsor abhängig ist. „Wir haben in den letzten Jahren versucht, den TuS auf mehrere Beine zu stellen.“Keine Probleme sieht Salomon in Sachen künftiger Kunstrasenplatz. „Der ist gesichert. Sonst hätten wir den Finanzierungsplan mit dem Kreissportbund und sonstigen Geldgebern nicht durchgekriegt.“ Der jetzige Schlackeplatz des TuS Lingen soll für 594000 Euro in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden. Der TuS als Träger der Maßnahme will aus eigenen Mitteln 75600 Euro beitragen.Quelle: noz.de/FuPa.netAutor: Dieter Kremer

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